Sekt und Brezel

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This article was written on 11 Jun 2013, and is filled under Allgemein.

Anna Kpok bereitet sich auf den letzten Zombie vor… ein kurzer Probentagebucheintrag.

IMG_0683Anna Kpok wird sich kommenden Freitag im Rahmen des Zeitzeug_ Festival in einem Jump´n´Run Spiel auf die Suche nach dem letzten Zombie machen. Der Zombie befindet sich in dem Hochbunker auf der Zechenstraße in Bochum und hat sich dieses Wochenende eingerichtet…

Meine Schlagworte des letzten Wochenendes sind Kälte, Feuchtigkeit, Kälte, Dreck, Kälte, Erde, Torf, Transporter, Kälte, Bier, Folie, Gaffa, Kälte, Bier, Kabelbinder. Während sich draußen der Sommer endlich breit gemacht hatte, haben wir – ein Teil des Performance-Kollektivs Anna Kpok – den Hochbunker für das nahende Spiel bereit gemacht. So großartig ein echter, unbehandelter Bunker für dieses Vorhaben ist, so wahnsinnig viel Arbeit mussten wir auch hineinstecken. Und es hat sich gelohnt. Leider darf ich noch nicht viel verraten, denn sonst klaue ich euch die Überraschung und mach mich schuldig als Spoilerin, aber eins steht fest und das kann ich auch verraten: wir freuen uns sehr!!!

Die Räume, die wir im Bunker benutzen werden, sind fertig eingerichtet und die gewünschte Atmosphäre ist durch präzise Lichtstimmungen hergestellt. Hierfür hatte Steffen schon am Samstag Mittag mehr als 400 Kabelbinder verbunden…! Wir haben Licht! Wir haben ein Bühnenbild! Wir haben sogar in die Bunkerwände gebohrt. Unsere Avatare kennen ihre Wege… müssen aber noch besser programmiert werden. So ganz klappt das noch nicht immer mit den Befehlen… links ist manchmal in Wahrheit rechts und sie müssen höher springen lernen! Jump, jump!

Ab morgen werden wir proben, proben, proben. Uns in Skianzüge stecken und die Avatare weiter programmieren. Gar nicht so leicht immer nur das zu tun, was befohlen wird („rechts, nein, links!“) und die eigenen Instinkte auszuschalten… außerdem müssen wir noch an den letzten Feinheiten der Kostüme feilen, unsere Gästeliste an das Zeitzeug_ Team schicken, noch einen Fernseher besorgen, noch einen DVD-Player auftreiben… also ja, es gibt doch noch einiges zu tun. Deswegen geh ich jetzt auch ins Bett. Gute Nacht! (Montag, 23.35 Uhr, Emese)

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