Sekt und Brezel

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This article was written on 29 Mrz 2013, and is filled under Allgemein.

Ostern ist immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond.

Heute ist aber erst Karfreitag. Karfreitag heißt für mich, alles ist zu und ich muss nirgendswo hin. Und auch die Theaterhäuser besinnen sich und halten ihre Türen zumindest heute geschlossen.

IMG_9867Ab Samstag können wir wieder gucken….aber ich habe das Gefühl, dass ihr alle eh unterwegs seid… Bei euren lieben Eltern im warmen Wohnzimmern Kakao schlürft, an stürmischen Nordseeküsten tapfer, aber romantisch friert, den Balkan auf allen Vieren erkundet, in Berlin euch die eisige Großstadtbrise um die Ohren pfeift, oder ihr an französischen Meeresküsten Sonne tankt. Find ich super! Ich verabschiede mich auch gleich nach Amsterdam und werde meine Handschuhe nicht vergessen.

Aber wenn dann die Dunkelheit kommt und Omi vielleicht zum wiederholten Mal erzählt, dass es 1953 ja schon einmal so ein kaltes Ostern gab, ja dann braucht ihr doch was Gutes auf die Sinne…

FILME! So eine DVD Hülle passt noch in jeden Weekender.

Theaterwissenschaftler*innen sind bekannter weise ja auch Cineasten. Filmprofis quasi. Selbsternannt und selbstbewusst. Zu Ostern soll es aber nicht Lars von Trier, Pasolini oder Lynch sein, sondern mal fein, poetisch und lustig. Aber bitte auch nicht sowas wie Die Brücken am Fluss.

Drei perfekte Filme zu Ostern, voilá, ohne Kommentar, einfach anschauen: Immer nie am Meer (Antonin Svoboda), Living in Oblivion (Tom DiCillo) und Das jüngste Gewitter (Roy Anderson).

Erholt Euch gut!

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