Sekt und Brezel

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This article was written on 23 Mai 2013, and is filled under Allgemein.

Ich freu mich auf das Wochenende!

KästenIn letzter Zeit ist es bei „der perfekte Abend“ etwas still geworden. Das lag daran, dass ich mich gut ausgeguckt hatte im April und erst einmal wieder etwas Theater-Freilauf brauchte. Außerdem musste ich an den Wochenenden auch mal Freunde und Freundinnen gucken. Es geht allen soweit gut und jetzt kann ich wieder planen – eine meiner Lieblings-Prokrastinierungs-Beschäftigungen. Und dann kommt ja auch was dabei rum!

Freitag wird es mich wieder nach Essen ziehen und zwar wieder zum Pact Zollverein. Aber dieses Mal doppelt und dreifach. Ich vertraue wetter.de und stell mich auf mieses Westdeutschland-Wetter ein. Kein Grund zum Heulen, kennen wir doch alle schon und wer immer noch keine regenfesten Sommer-Klamotten hat, ist selber Schuld.

Der absolute Hauptact des Abends ist die neue Arbeit der wundervollen Kate McIntosh : „all ears“ um 20.00 Uhr im Pact. Um 19.30 Uhr findet eine Einführung statt, hoffentlich ist Kate auch dabei. Letztes Jahr hatten wir nach der Aufführung ihrer Arbeit „untried, untested“ die Möglichkeit die Künstlerin in einem intimeren Publikumsgespräch Fragen zu stellen. Ich habe mich nicht getraut irgendwas zu sagen oder zu fragen. Vielleicht wäre es dieses Mal anders…
Kates Arbeit ist poetische Performance. In den zwei Arbeiten, die ich bis jetzt gucken konnte, zauberte sie mit den einfachsten Mitteln wunderbare Effekte, denen immer die Neugierde Kates anzusehen ist. Ob sie selber auf der Bühne steht oder Performer*innen ist egal. Die Arbeiten eröffnen ständig einen neuen Blick auf Gegenstände, die sonst leicht zu übersehen sind. So wie bei „untried, untested“ , wo schwarze Luftballons anfangs eine atmende Knubbellandschaft bildeten, sorgten sie im späteren Verlauf des Abends für wirklich unangenehme Geräusche oder wurden gar zur Bedrohung für die Performerinnen.
Ich hoffe, dass auch diese Arbeit die Züge einer riesigen, sanften Maschine haben wird, wo alle Elemente auf wunderbare Weise miteinander verbunden sind, sich gegenseitig hervorbringen und obwohl die einzelnen Teile für sich stehen können, doch alles als Ganzes funktioniert.
Genug geschwärmt. Ich werd da sein, kommt mit!

Wie schon gesagt, das Wetter wird mies, aber wie gut, dass in Essen ein Weltkulturerbe steht, das man teilweise auch von innen – also trocken – besichtigen kann: ich meine das Ruhr Museum auf dem Zollverein Gelände. Ich lebe seit fünf Jahren im Pott und das habe ich mir noch nicht angeschaut. Das kann nicht sein. Das wird jetzt nachgeholt! Die neuen Treppen sollen gigantisch sein… Das Ruhr Museum hat bis 18.00 Uhr geöffnet und somit habe ich noch anderthalb Stunden um mir was zu Essen besorgen. Keine Zeit um nochmal in die Stadt zu fahren, deshalb geh ich voll und ganz in meiner Touri Rolle auf und probier „die Kokerei“ aus. Auf der Homepage (www.zollverein.de) steht vielversprechend:

Eingebettet in der Mischanlage liegt das „café & restaurant – die kokerei“: Im Erdgeschoß wendet sich der Blick dem „Canale Grande“ zu, dem Wasserbecken am Fuße der Koksofenbatterien, an dem der zum Teil überdachte Biergarten liegt. Im Obergeschoß eröffnet eine Glaswand den Blick auf die spektakuläre Trichterhalle.In dieser industriehistorisch beeindruckenden Kulisse bietet das Café & Restaurant neben einer festen Speisenkarte, eine wöchentlich wechselnden Karte mit bodenständiger Ruhrgebietsküche sowie ausgefallenen Kompositionen des Chefkochs.

Ich lass mich überraschen.

bvbkahn

da sag noch einer dat ruhrgebiet is´ nech schön. borussia-idylle am kanal hinter´m fredenbaumpark.

Nach „all ears“ werde ich nach Hause fahren um für den nächsten Tag fit zu sein. Der hat nix mit Theater zu tun, sondern tatsächlich mit Fussball. Der BVB steht im Champions League Finale gegen Bayern München. Ich hab wirklich nur geringe Ahnung von Fussball aber wohne seit Februar in Dortmund und kann mich diesem Enthusiasmus einfach nicht entziehen… wär doch geil, wenn Dortmund gewinnt.

Vielleicht treff ich ja manche von Euch, wäre schön!

Emese

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